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Chronologisches zur AG Systemadministration

Die AG agiert Montag von 13.00 bis 16.00 Uhr in allen  Räumen

Am Dienstag, dem 19. Juni 2001, führten die Clubfreunde Helmut Ploch, Heinz Schadwald und Rüdiger Faltien eine Inventur der clubeigenen Software sowie aller Hardwarekomponenten durch, die die Grundlage der technischen und Softwarebetreuung der im DSCC vorhandenen Rechentechnik bildeten.

 

Zweck der Inventur war die Übertragung dieser bis dahin von Clubfreund Ploch wahrgenommenen Aufgabe auf Clubfreund Faltien. Der hält es aber für vermessen, diesen Termin als die Geburtsstunde der Arbeitsgruppe Systemadministration zu bezeichnen, denn es wurde bald klar, dass die Betreuung der clubeigenen Rechentechnik von einer Person allein nicht mehr bewältigt werden konnte, weil der DSCC in diesem vierten Jahr nach seiner Gründung hinsichtlich seiner Mitgliederzahl und auch seiner technischen Basis inzwischen erheblich gewachsen war.

 

So wurde am 14. August 2001 die Arbeitsgruppe Systemadministration gebildet, deren Leitung Clubfreund Dieter Herrmann übernahm und der als weitere Mitglieder die Clubfreunde Jonny Stier, Heinz Schadwald und Rüdiger Faltien angehörten.

 

Wie kam es zu der Bezeichnung „Systemadministration“? Dazu ein Zitat aus unserer Clubzeitung vom Oktober 2001, S. 1:

 

Vom Vorstand wurde als Name ’Arbeitsgruppe Technik’ vorgeschlagen. Da jedoch Soft- und Hardware-Einsatz sowie Systempflege und deren Organisation als die wichtigsten Aufgaben gelten, wurde in Anlehnung an den in der Datenverarbeitung für diese Tätigkeit üblichen Begriff der Name ’Arbeitsgruppe Systemadministration’ gewählt.“

 

Diese Gruppe teilte sich gleich nach ihrer Gründung, denn dank der Bemühungen des damaligen Präsidenten, Cf Prof. Klaus Drebes, konnten dem größer gewordenen DSCC weitere Räume zur Verfügung gestellt werden, allerdings nicht in der Einbecker Straße, sondern in einer Drei-Raum-Wohnung in der Hohenschönhausener Randowstraße, die sich im Refugium der Wohnungsbaugenossenschaft Humboldt-Universität befindet. Diese Räume wurden ab Juli 2001 bezogen; Aufbau und Einrichtung der dortigen Computertechnik erfolgten vor allem durch die Clubfreunde Jonny Stier, Richard Stahl, Johann Böhm und Rüdiger Faltien. Dieser übernahm auch die Betreuung der fünf im Raum 3 eingerichteten Computer.

 

Dabei hatte er von Anfang an zwei interessierte Mitwirkende, die Clubfreundinnen Gisela Wargin und Gerda Zörner, die sich seinerzeit als Präsidiumsmitglieder donnerstags für Sprechstunden in der Randowstraße bereit hielten. Dieses Angebot wurde allerdings wenig genutzt, so dass den beiden Clubfreundinnen viel Zeit für die Betreuung der Rechentechnik blieb. Da sie sich entschieden hatten, zur Wahl des Präsidiums im Jahr 2004 nicht mehr zu kandidieren, konnten sie – ihren eigenen Interessen entsprechend – „nahtlos“ in die AG Systemadministration aufgenommen werden und diese Arbeitsgruppe in der Randowstraße jetzt auch offiziell verstärken.

 

Mit dem Umzug des Clubs von der dritten in die fünfte Etage des Seniorenheims Einbecker Str. im Jahr 2005 entstanden für die Tätigkeit der AG neue Bedingungen und Anforderungen. Der Club hatte jetzt viele neue Räume zur Verfügung.

Die „Außenstelle“ in der Randowstraße wurde aufgegeben, die dortige Dreiergruppe der Systemadministratoren verstärkte jetzt den in der Einbecker Straße tätigen größeren Teil der AG unter Leitung des Clubfreundes Klaus Haan. Neue Computer wurden angeschafft und in den neuen Räumen eingerichtet.

 

Die bis dahin praktizierte Arbeitsweise der AG, die noch aus der früheren Ein-Mann-Tätigkeit resultierte und bei der jedes ihrer Mitglieder für die gesamte Technik des DSCC zuständig war, erwies sich jetzt als nicht mehr geeignet. Statt dessen wurden für die einzelnen AG-Mitglieder im gegenseitigen Einvernehmen konkrete Zuständigkeitsbereiche in Form von Räumen festgelegt, in denen sie für die Hard- und Softwarebetreuung der dortigen Technik verantwortlich wurden.

 

Mit dieser Vergrößerung der Zahl der Räume und der Technik des DSCC nahm auch der Umfang der Systembetreuungsaufgaben zu, wodurch eine Vergrößerung der AG Systemadministration erforderlich wurde. Es gelang, weitere Mitstreiter zu gewinnen, und 2006 waren in der AG drei weibliche und sieben männliche Clubmitglieder tätig.

Diese Tendenz hat sich in den folgenden Jahren fortgesetzt.

 

2007 übernahm Clubfreund Faltien die Leitung der AG.

 

Verstärkt wurde die Wirksamkeit der AG seit mehreren Jahren durch die Herren Jens Wolff und Detlef Bolz, die im Rahmen von ABM im DSCC tätig waren bzw. sind und die mit ausgezeichneten Fachkenntnissen auf dem Gebiet der Informationstechnik sowohl an der Hard- und Software-Betreuung des Clubs mitwirkten, als auch Clubmitgliedern zur Lösung privater Computerprobleme verhalfen.

 

Im Jahr 2010 entstand für die Tätigkeit der Systemadministration noch eine neue Herausforderung:

 

Anlass war die Thematisierung des Problems der Internetsicherheit durch den Datenschutzbeauftragten des DSCC, Cf Drung. Er informierte das Präsidium im März und April über das Bundesdatenschutzgesetz, über den Datenschutz im Internet und über daraus resultierende Bereiche und Aufgaben für den DSCC. Schnell wurde klar, dass es dazu in unserem Club bis dahin wenig Erfahrungen gab. Der Versuch, von den Freunden des DSCC Hamburg Hinweise oder Kenntnisse zu erhalten, schlug fehl, weil auch ihnen erst durch unsere Nachfrage das Problem überhaupt bewusst wurde.

 

Ausgerechnet in diesem Zeitraum wurde von einem Clubmitglied während einer Internet-Sitzung auf eine sogenannte „Abzocker“-Internetseite geklickt und dazu – aus welchen Gründen auch immer – nicht die eigene E-Mail-Adresse, sondern eine des Clubs angegeben. Kurze Zeit später erhielt der Club eine Zahlungsaufforderung für einen – scheinbar – abgeschlossenen Abonnement-Vertrag. Zwar wussten wir, wie auf derlei rechtwidrig entstandene „Verträge“ zu reagieren ist, nämlich gar nicht, aber dieses Vorkommnis erinnerte uns daran, dass jeder Clubbesucher von unseren PCs auf alle Seiten des Internet zugreifen kann. Werden hierbei Rechtsverletzungen – bewusst oder unbewusst – begangen, steht dann aber der Verein in der Verantwortung, genauer: Präsident, Vizepräsident und Schatzmeister, denn wir dürfen weder das Bundesdatenschutzgesetz noch Erfordernisse der IT-Sicherheit ignorieren.

 

Daraufhin wurde eine Arbeitsgruppe für die Erfassung von Bedingungen zur Kontrolle des Internetzugangs gebildet, das WLAN abgeschaltet und der Internet-Zugang über das LAN eingeschränkt, was bei etlichen Clubmitgliedern, die diese Problematik nicht kannten, Unverständnis und Ärger hervorrief.

 

Die Herausforderung für die AG Systemadministration, die aus den bereits erwähnten Gründen auf inzwischen 15 Mitwirkende angewachsen war, bestand also darin, nicht nur Regeln für das Surfen im Internet und die Gewährleistung der IT-Sicherheit zu erarbeiten, sondern auch eine technische Lösung für das Problem des kontrollierten Internet-Zugangs herauszufinden. Dies war eine weitaus schwierigere Aufgabe, denn wir setzten dafür zwei Prämissen:

 

     1. musste es eine für den Club kostengünstige Lösung sein, und

  1. mussten wir selbst mit eigenen Kräften, d.h. ohne Zuhilfenahme irgendwelcher außen stehender Spezialisten in der Lage sein, diese technischen Prozesse zu beherrschen.

 

Die AG Systemadministration hat diese Aufgabe gelöst, so dass wieder für alle Kurs- und Konsultationsräume des DSCC der Internet-Zugang eingerichtet werden konnte. Möglich wurde das vor allem auch deshalb, weil die Gruppe um einige Clubfreunde verstärkt werden konnte, die Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der Computer-Netzwerke haben. Jetzt wird an der Vervollkommnung der gefundenen Lösung gearbeitet.

 

Eine wesentliche Aufgabe für die AG Systemadministration war der schrittweise weitere Ersatz vorhandener Computertechnik durch Rechner, die für absehbare Zeit den aktuellen Anforderungen an einen Computer entsprechen. Dazu wurden 14 Rechner beschafft, die in vier Räumen (512, 514, 530 und 548) eingerichtet wurden. Parallel dazu erfolgte die Ablösung der Betriebssysteme Windows XP und Vista durch das damals neue Windows 7 auf den noch nicht mit diesem Betriebssystem eingerichteten Rechnern des Clubs. Hierfür nutzte der Club als gemeinnütziger Verein die Möglichkeit, über das Online-Portal für IT-Spenden „Stifter helfen“ 40 Lizenzen von Windows 7 Professional kostengünstig zu erwerben. Somit war die weitere Einführung dieses Betriebssystems auf den Club-Rechnern gegeben.

 

Nachdem bis April 2011 alle Röhrenmonitore des Clubs durch Flachbildschirme ersetzt wurden, begann die AG, die Qualität des clubeigenen Monitorbestandes weiter zu verbessern, indem schrittweise Flachbildschirme ausgesondert wurden, die das nicht mehr zeitgemäße Bildformat 4:3 aufweisen und nur analoge Video-Signale darstellen können. Sie wurden ersetzt durch Monitore mit Breitbildformat 16:9, modernem TN-Panel sowie 24- und 27-Zoll-Bildschirmdiagonale und der Fähigkeit, digitale Bildsignale zu verarbeiten. Dieser Prozess wird im Jahr 2012 fortgesetzt.

 

   
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